Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit

lingua German

ISBN:
978-3-426-27822-2
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3 stelle (2 recensioni)

1 edizione

Grundkurs wissenschaftliche Methodik

4 stelle

Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise schreibt Ngyuen-Kim ein Buch darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden und wie sich echte wissenschaftliche Arbeit nicht auf Schlagzeilen in Nachrichtenmedien zusammenfassen lassen. Wir lernen über Effektgrößen und Varianzen, Probandenzahlen und was homöopathische Medikamente von normalen unterscheidet. Das Buch ist in den Details manchmal schwammig, aber insgesamt ein Appell gegen Schwurbel und Wissenschaftsfeindlichkeit.

Hybris: "Tatsachen, Meinungen, Fantasien und Ängste [als] große Matschepampe vermischt"

2 stelle

Was erwartet man von populär-wissenschafftlichen Büchern? Autorin Mai führt ganz im Stile ihrer Internetauftritte fachlich korrekt durch einen bunten Strauß an Themen und die Infoboxen sind nett, ein paar Methodiken interessant, ein paar Begrifflichkeiten bereichernd. Handwerklich stören Verweise auf in SW fehlende Einfärbungen, umgebrochene eingezwängte Exkurse oder bspw. Abb. 3.4/3.5, die statt im Verhältnis aufbereitet zu werden, mit unbeschrifteten Achsen zum Umblättern einladen und selbst dann im Vergleich sind die Balken nicht einmal in der gleichen Reihenfolge angeordnet. Aber ist das Grundsätzliches? Spätestens wenn man bei Tierethik über das Argument stolpert, hätte man nur schwangere Mäuse gequält, hätte man die Contergan-Katastrophe für Menschen verhindern können, muss man innehalten und sich fragen, dieses Buch strotzt vor Daten und kann doch keine Erkenntnisse generieren, was läuft hier verkehrt?

Da eignet sich Kapitel 3, denn da geht es ums wichtigste, ums Geld (den Gender Pay Gap). Warum wird man am Ende mit einer …